ProteXXion®
Labelfreie Authentifizierung und Plagiatschutz ohne Markierung
In Kooperation mit Bayer Technology Services GmbH bieten wir Ihnen ProteXXion® als ein neues einzigartiges Verfahren an, mit dem Objekte eindeutig authentifiziert werden können. Dabei ist keine zusätzliche Kennzeichnung erforderlich, denn mit ProteXXion® wird das Objekt selbst zur Markierung. Jedes einzelne Produkt wird authentifiziert und der zugehörige Datensatz gespeichert – von der Tablettenschachtel bis zur Turbinenschaufel. Im Falle von Reklamationen bzw. Wartungsaufträgen kann so zweifelsfrei geklärt werden, ob ein bestimmtes Objekt tatsächlich vom Hersteller stammt und wann es dort produziert worden ist.
Ihr Nutzen
- Keine Kennzeichnung der Objekte durch Marker oder Tags erforderlich
- Höchste Fälschungs- und Kopiersicherheit
- Sichere Wiedererkennung beim Service-Handling
- Nachträgliche Anwendbarkeit auf bereits produzierte Objekte
Unsere Dienstleistungen
- Überprüfung der Verwendungsfähigkeit von ProteXXion® für Ihre Produkte
- Analyse Ihrer Logistikprozesskette auf die Verwendbarkeit von ProteXXion®
- Implementierung der ProteXXion® Hard- und Software in die vorhandene Prozessumgebung
- Wartung und Pflege bereits implementierter Systeme
Im industriellen Bereich wie auch im militärischen und öffentlichen Sektor rückt neben der eindeutigen Authentifizierung zunehmend der Aspekt der Fälschungssicherheit von Objekten in den Vordergrund. Plagiate verursachen einen immensen wirtschaftlichen Schaden, Fälschungen von Originalersatzteilen gefährden die Betriebssicherheit und bergen eine Gefahr für Leib und Leben. Ebenso ist es oftmals schwierig Objekte effizient zu markieren, um diese eindeutig in der Logistikprozesskette weiterverfolgen zu können. Die neue Technologie ist für alle nicht reflektierenden Oberflächen geeignet. So beispielsweise für zahlreiche Metalle, Papier, Kartonagen und Kunststoffe. Für die Anwendung wird ein Scanbereich von ca. 5 x 20 Millimetern Größe benötigt. Objekte auf Fertigungsstraßen können mit einem statischen Scanner bei Geschwindigkeiten von bis zu 4 m/s erfasst werden.
Die Oberflächenstruktur wird nach einem speziellen Abtastverfahren erfasst, das auf dem „Laser Speckle“-Phänomen beruht. Hierbei wird die diffuse Streustrahlung der Oberfläche unter verschiedenen Winkeln relativ zum einfallenden Strahl gemessen. Das aufgezeichnete Signal erscheint dem Betrachter auf den ersten Blick wie unstrukturiertes Rauschen. Es enthält aber hoch signifikante Informationen über die Identität des abgetasteten Gegenstandes und ist somit nahezu einzigartig wie eine DNS-Struktur. Die Signaldaten werden nach speziellen Algorithmen verdichtet und gespeichert, was je nach geforderter Redundanz – und damit auch je nach geforderter Toleranz bezüglich nachträglicher Oberflächenveränderungen oder -beschädigungen – nur 1–10 KBytes je Scan erfordert. Die speziell entwickelten Vergleichsalgorithmen und Programme erlauben den Abgleich mit Milliarden von Scans innerhalb weniger Sekunden.
Lösungen mit ProteXXion® zeichnen sich durch eine attraktive Kosten-Nutzen-Relation aus.
Bilder: Bayer Technologie Services GmbH
Info
Produktverantwortlicher ProteXXion®
Carsten Averkamp
Dipl.-Ing.
+49 228 4107-153
carsten.averkamp[at]logmbh.de
